Regionen in Europa

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Die Sektion "Regionen in Europa" wurde zum Wintersemester 2000/2001 gegründet. Als mitgliederstärkste Sektion bündelt sie in ihrem thematischen Schwerpunkt die folgenden Disziplinen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg:

Anglistik, Auslandswissenschaft (Romanischsprachige Kulturen), Geographie, Geschichtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Kunstgeschichte, Landes- und Volkskunde, Romanistik, Slavistik, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft.

Die beteiligten Wissenschaftler untersuchen die Region als historisches Konstrukt, Verfassungswirklichkeit und als Element sozialer Kommunikation, der Milieu- und Identitätsbildung. Die offene Verwendung des Regionenkonzeptes erlaubt es, die Region als subnationale Einheit ebenso zu fassen wie als "dritte europäische Ebene" (z.B. Baskenland, Wales) oder als ein die nationalen Grenzen überschreitendes, zusammenhängendes Gebiet (z.B. Saar-Lor-Lux-Raum, die Alpen), bzw. als identitätsstiftende Einheit (Sprach- und Kulturregion) innerhalb Europas (Osteuropa, Ost-Mitteleuropa, Südeuropa usw.). Die Europäische Union stellt ein eigenes Forschungsgebiet dar.

Die Sektion kooperiert mit Regionalforschern im In- und Ausland durch gemeinsame Tagungen und Publikationen. Die dauerhaften Kontakte zu den Regionalvereinigungen der jeweiligen Fachdisziplinen im In- und Ausland werden gepflegt. Daneben finden regelmäßig Kolloquien, wie etwa der "Europa-Dialog Erlangen" und das "EU-Café" in Kooperation mit der VHS Erlangen statt.