Die Sektion Franken ist die älteste Einrichtung des Zentralinstituts für Regionenforschung. Sie setzt die Tradition des Instituts für Fränkische Landesforschung fort, das bereits in den 1930er Jahren mehrere mit Franken befasste Disziplinen zusammengeführt hat.

Die Beschäftigung mit der Region Franken reicht vom Mittelalter über die Territorienwelt des Fränkischen Reichskreises bis in die bayerische Zeit und damit an die Gegenwart. Die Sektion widmet sich aktuell vor allem dem Wandel des ländlichen wie städtischen Kulturraums, den Herrschaftsstrukturen der Frühen Neuzeit und ihrer gesellschaftlichen Wirkung, der Integration in Staatsbayern sowie den Formen der Industriegesellschaft. Dazu kommen Themen der Kunst-, Sprach- und Literaturgeschichte sowie volkskundlich-alltagskulturelle Aspekte.

In diesem Rahmen finden transdisziplinär angelegte Sektionskonferenzen und während des Semesters Kolloquien statt. Beide zeigen nicht zuletzt die regen Kontakte zu landesgeschichtlichen und landeskundlichen Instituten des In- und Auslandes.

Das "Jahrbuch für Fränkische Landesforschung" veröffentlicht Untersuchungen aus Geschichte, Geographie, Volkskunde, Kunstgeschichte und Sprach- und Literaturwissenschaft.